Thomas Sterna: AUTONOMIE

 

AUTONOMIE

Videoinstallation und Performance

von Thomas Sterna

Eröffnung:

Freitag, 7. Oktober 2016 um 20 Uhr
Beginn der Performance um 21 Uhr

 

Ausstellung:
8. – 16. Oktober 2016, geöffnet Sa – So, 15 – 20 Uhr 

FRAPPANT GALERIE in der Viktoria-Kaserne | Zeiseweg 9 (Zugang über den Hinterhof in der Bodenstedtstraße) | 22765 Hamburg |
www.frappant.org

 

Mit freundlicher Unterstützung durch die Kulturbehörde Hamburg
 

 

Thomas Sterna verwandelt Räume in dreidimensionale, begehbare Skulpturen mit Bild-Charakter. Ein zentrales Thema in vielen der neueren Arbeiten von Thomas Sterna sind die Bedingungen künstlerischen Erfolgs im zeitgenössischen Kunstbetrieb.

 

Die Ausstellung »Autonomie« versammelt ausgewählte Arbeiten des Video- und Performance- Künstlers, die damit erstmals in Hamburg zu sehen sind. In einem komplexen Setting aus Raum-Skulptur, Aktion und Videoinstallation lässt er die Gesetze der Schwerkraft und der Wahrnehmung kippen und ebenso die Illusion des freien Künstlers.


In der Frappant Galerie wird er am Eröffnungsabend in einer um 45 Grad gekippten „White Cube Attrappe“ agieren. Die Aktion wird dank einer Liveübertragung aus dem Inneren des „Raums im Raum“ als großflächige Projektion zu sehen sein. Als "Künstlerkuratorenkunstkritikerhybrid" wird er eine Rede zum Thema Autonomie des zeitgenössischen Künstlers halten und sich dabei u.a. mit folgenden Fragen auseinandersetzen:

Welchen Einfluss hat das "Big Money" auf die zeitgenössische Kunstproduktion? Und was hat das mit mir zu tun?


Ist der Preis eines Werkes ein schlüssiges Indiz für seinen Wert und seine Bedeutung? Und was hat das mit mir zu tun?

Nach welchen Kriterien unterstützen große Firmen Kunst? Gibt es Grenzen für diese Unterstützung oder ist alles Recht? Und was hat das mit mir zu tun?

Welche Rolle spielen Rankings aller Art für den Kunstbetrieb? Und was hat das mit mir zu tun?

Woran erkenne ich eine gute Arbeit? Lassen sich dafür Kriterien festmachen oder sind alle Urteile beliebig? Und was hat das mit mir zu tun?

Inwieweit hängt die Beurteilung von Kunst vom Standpunkt des Betrachters ab? Gibt es ein interesseloses Wohlgefallen?

 

Welche Interessen haben die "Big Player" im Kunstbetrieb? Und was hat das mit mir zu tun?


Warum gilt heute globale Kunst als hoch-, lokale Kunst als minderwertig? Woher kommt diese Aufspaltung, welche Interessen verbergen sich dahinter? Und was hat das mit mir zu tun?


 

Thomas Sterna

geb. 1958, lebt und arbeitet in Meran (Italien) und Frankfurt am Main. Er studierte 1980 - 1987 Germanistik und Philosophie an der Goethe- Universität in Frankfurt am Main und von 1987 - 1992 Freie Kunst an der Johannes- Gutenberg-Universität in Mainz. Zahlreiche Preise. Seit 1994 zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen in Deutschland, Italien, England, Österreich, Frankreich, Russland und der Türkei.


http://www.thomas-sterna.de/

 

 

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